Flamme


(empfangen von A. Bodemer am 28.12.2014)

Stelle dir vor Gott ist ein loderndes, gewaltiges Feuer.

Seine Flammen und ausstrahlende übermäßige Hitze hält alles Fern, was IHM nicht gleich ist.

Wenn du nicht selbst Feuer bist, musst du Abstand halten.

Wie weit wird dieser Abstand wohl sein?  Und wie kannst du dich diesem Feuer nähern?

Dafür gab dir Gott, als Er dich schuf, ein Stück von sich – eine kleine Flamme.

Diese kleine Flamme soll dich an deinem göttlichen Ursprung erinnern; durch sie kannst du dich mit verbinden, denn, wie ER, ist sie auch Feuer.

Wenn du die kleine Flamme hütest, sorgfältig mit ihr umgehst; wenn du sie vor dem Auslöschen bewahrst und sie mit guter Nahrung fütterst, wird sie sich vergrößern. Sie wird dich in den kalten Nächten deines Lebens wärmen.

Aus der kleinen Flamme kannst du eine Feuerstelle machen, die dir Wärme schenkt, die in deiner Dunkelheit leuchtet, die Fremdes und Unbesonnenes von dir fern hält. Auf der Feuerstelle kannst du dann die Nahrung vorbereiten, die dich am Leben hält.

Sorge dafür, auch wenn du weiterziehst, dass sie nicht erlischt, im Gegenteil, dass sie wächst, stärker und kräftiger lodert, deine göttliche Flamme.

Ohne dich, ohne deine Fürsorge, deinen Schutz, deine Liebe und, hauptsächlich, ohne deine Gaben erlischt sie, und  Kälte und Dunkelheit kehre in dein Leben zurück.

Ihr seid voneinander abhängig: ohne sie, verliert sich deine Verbindung zum Ursprungsfeuer –  Gott, denn du kannst dich IHM nicht mehr nähern – du bist noch kein Feuer. 

Ohne dein Tun, geht sie ein, deine göttliche Flamme.

Nur durch sie kann sich das Ursprungsfeuer - Gott – mit dir verbinden; und nur durch sie kannst du das Ursprungsfeuer (be)greifen.

Das göttliche Gesetzt: „Gleiches zieht Gleiches an“ ist unwiderlegbar.

Du kannst nur zu dem werden, was dein Ursprung ist – eine Flamme Gottes –  wenn du zu dem wirst. Und solange du in der Transformation bist, hast du göttliche Mittler als Bindeglied geschenkt bekommen, wie die keine Flamme.

Brennender Busch